Hupfen mit grünen Tupfen
Wir als Veranstalter*innen eines Musikfestivals fühlen uns in der Verantwortung, den bewussten Umgang mit unseren Ressourcen zu fördern und wirkungsvolle Maßnahmen zu setzen. Schließlich hinterlassen Kulturveranstaltung einen beachtlichen ökologischen Fußabdruck. Lasst uns gemeinsam anpacken, um diesen möglichst klein zu halten.
Vieles war für uns ohnehin selbstverständlich: So läuft es in einigen Bereichen schon seit Jahren sehr zufriedenstellend. Vorrangig war für uns schon immer regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken, und dies vor allem in Hinblick auf die kulinarischen Schmankerln: zB das Pinkawossa mit dem Uhudler als reines Naturprodukt, das Lammfleisch aus dem Biobetrieb, die köstlichen Backwaren aus der Konditorei oder das Achterl Blaufränkisch aus dem Weinarchiv neben der Hauptbühne — all diese Produkte stammen direkt aus Bildein und Umgebung. Auch für die vegetarische/vegane Verpflegung ist stets ausreichend gesorgt. Im Laufe der Jahre haben sich viele Kooperationen mit regionalen Wirtschaftstreibenden äußerst positiv entwickelt. Unsere Merchandising-Artikel kommen in Bio-Qualität und werden fair gehandelt. Mit dem Ottakringer Pur fließt seit Jahren ein biozertifiziertes Bier aus unserem Zapfhahn. Weiters besteht schon seit einiger Zeit die Möglichkeit direkt mittels Shuttlebus aus Wien oder Graz zum Festival zu gelangen.
Das picture on festival wurde dafür im Rahmen des Wettbewerbs „nachhaltig gewinnen!“ des Klimaschutzministeriums (BMK) und des Green Events Austria Netzwerks für die nachhaltigsten Kulturveranstaltungen 2019/20 nominiert.
Sich ständig weiter zu entwickeln ist ein Grundsatz unter uns Pinkarocker*innen und wir wollen mit euch gemeinsam weiter an ökologischen Schrauben drehen.
Mobiliät
Für die bequemste Anreise empfehlen wir den Shuttlebus aus Wien und Graz oder das Organisieren einer Fahrgemeinschaft. Es wird es auch wieder regionale Shuttlebusse geben, die euch auch in der Nacht in euer Quarter oder nach Hause bringen. Wer entspannt das Pinkatal entdecken mag, sei die entschleunigte Anreise mit dem Fahrrad ans Herz gelegt — schließlich ist das Pinkatal eher flach und in der Weinidylle lohnt sich immer eine kurze Rast beim Buschenschank einzulegen.
Müllkonzept am Campingplatz
In zentraler Lage wird es am Campingplatz eine neue Müllinsel geben, bei der heuer neben Restmüll diverse Altstofffraktionen getrennt gesammelt werden können. Dafür wird zusätzlich zum Restmüllsack ein Altstoffsack ausgegeben. Damit soll euch die Mülltrennung erleichtert werden.
Littering reduzieren
Dieser englischer Begriff bezeichnet das achtlose Wegwerfen von Abfällen an öffentlichen Plätzen und in der Natur. Insbesondere wollen wir der achtlosen Verschmutzung mit Zigarettenstummeln mittels kostenlosen, tragbaren Aschenbechern (freie Entnahme bei der Campingplatzkantine) und mit kleinen Sandkübeln im Apfelgarten entgegenwirken. Wir empfehlen die Taschenaschenbecher (ursprünglich Pet-Flaschen-Rohline) regelmäßig zu entleeren und mehrfach zu verwenden. Das nächste Festival kommt bestimmt!
Einweg-Plastik reduzieren: Pinkawossa statt Bechermeer!
Eure Getränke bekommt ihr diesmal der Umwelt zuliebe im Mehrwegbecher ausgeschenkt – dafür erlauben wir uns die festivalüblichen € 2,- Pfand einzuheben. Beim Ausgang des Festivalgeländes besteht zusätzlich die Möglichkeit, den Becherpfand in eine Spende für karitative Zwecke umzuwandeln. Auch bei den Speisen wird auf Einwegplastik verzichtet: Essbesteck und Teller bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen.
Mit gutem Beispiel voran gehen
Allgemein achten wir verstärkt auf eine Reduktion von Einweg-Kunststoffgebinde und Aluminiumdosen. Auch hinter der Ausschank wird der Müll bestmöglichst getrennt entsorgt. Die Maßnahmen möchten wie in den kommenden Jahren weiter ausbauen. Auf das auch noch unsere Kinder die Pinka rocken können! 🙂