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Ein riesengroßes Dankeschön!

vom 12. Aug 2019

Auch dieses Jahr wurde das ganze Dorf der südburgenländische Grenzgemeinde Bildein zur Bühne. 3.000 Gäste und über 400 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ließen dabei die Einwohnerzahl übers Wochenende kurzerhand verzehnfachen. Wir ziehen eine äußerst positive Bilanz und dürfen auf ein vielfältiges, friedvolles Wochenende voller Highlights zurückblicken.

Eröffnet wurde das Festivalwochenende bereits am Donnerstag mit der traditionellen Opening-Party am Campingplatz — mit Rekordbesuch und Kaiserwetter: Ein regenfreies Wochenende ist in der 19-jährigen Festivalgeschichte eine seltene Rarität. Das Festivalprogramm präsentierte sich auch in der heurigen Ausgabe in bester Festivalmanier bunt gemischt. Namhafte internationale Acts wie Manfred Mann’s Earth Band, The Sisters of Mercy, Fiva oder Clawfinger haben in Bildein gleichermaßen Platz, wie heimische Newcomer, ungarische Kapazunder oder heimische Acts aus der unmittelbaren Umgebung. Dabei reicht der musikalische Bogen von Rock bis Elektronik, von Jazz bis Soul, von Blues bis Indie-Folk. Entsprechend vielfältig fielen auch die Darbietungen aus: Wildes Headbangen bei Clawfinger, konzertantes Musiklauschen bei Schmieds Puls oder Tanzorgien bei Fiva sorgten für Abwechslung.

Freitags fand dann der letztes Jahr ins Programm gerückte musikalischen Dorfspaziergang eine großartige Fortsetzung: Unter musikalischer Begleitung des charmanten 20-köpfigen Schmusechors erkundeten die FestivalbesucherInnen das „Dorf ohne Grenzen“. Bürgermeister und Teile der Festivalcrew plauderten aus dem Nähkästchen, Bildeiner DirektvermarkterInnen lieferten kulinarische Schmankerl und Packesel Siri transportierte auch heuer wieder das Pinkagold: Ein eigens für das Festival gebraute Uhudler Pale Ale. Ein unvergessliches Erlebnis für alle Beteiligten!

Rekordbesuch und dankbare Gelegenheit für Abkühlung in der Pinka bot das Literaturprojekt „Anschiffen“ am malerischen Pinkastrand. Gerald Votava, Magda Kropiunig und Intendant Christoph F. Krutzler lasen Prosa und Lyrik von Christine Nöstlinger über Josef Winkler bis hin zu Hans Lebert und Thomas Bernhard. Erstmals durfte auch auf dem Floß OMS Gonki musiziert werden, unterstützt von der Pinkakapelle der ersten Stunde, u. a. mit Peter Taucher und Fredi Lang. Das Ergebnis: Ausgelassene Stimmung und eine einmalige Verschmelzung von Literatur und Rock’n’Roll!

Für das diesjährige Festival haben wir uns das Ziel gesteckt, verstärkt Umweltschutzmaßnahmen umzusetzen. Ein überarbeitetes Müll(vermeidungs)konzept – u. a. der weitest gehende Verzicht auf Einwegplastik – trug volle Früchte. Gemeinsam mit den BesucherInnen konnte erfolgreich an einigen grünen Schrauben gedreht werden.

Das gesamte Team bedankt sich bei der treuen Fangemeinde, den unzähligen freiwilligen HelferInnen und der Bildeiner Bevölkerung für dieses unvergessliche Festivalwochenende! Ein völlig entspanntes Festival, bestimmt durch tolle Stimmung, Toleranz und Freude, ging zu Ende. „Das beste Publikum, das wir uns wünschen können!“, resümiert das vielköpfige, ehrenamtliche Organisationsteam.

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